Tipps – für Ihren Schlaf
Tipps für Ihren Schlaf: So wachen Sie erholt auf
Wir verbringen rund ein Drittel unseres Lebens im Bett. Ob wir morgens fit und gut gelaunt starten oder müde und verspannt, hängt entscheidend davon ab, wie wir geschlafen haben. Dabei kommt es nicht nur auf Matratze und Lattenrost an. Auch Ihr Alltag, Ihr Schlafzimmer und kleine Abendrituale spielen eine große Rolle. Mit den folgenden Tipps aus über 25 Jahren Erfahrung schaffen Sie die besten Voraussetzungen für einen gesunden Schlaf.

1. So wenig Lärm wie möglich
Schon leise Geräusche können den Schlaf stören, auch wenn wir nicht davon aufwachen. Verkehr, Nachbarn oder ein tickender Wecker halten den Körper in einem leichten Alarmzustand und verringern die Erholung. Schlafen Sie nach Möglichkeit in einem ruhigen Raum, am besten zum Hof statt zur Straße. Dichte Fenster und schwere Vorhänge dämpfen Außengeräusche. Wer sich nicht an einem ruhigen Platz einrichten kann, findet mit Ohrstöpseln oft eine einfache Lösung.

2. Ihr Tagesablauf
Der Körper liebt Rhythmus. Wer jeden Tag etwa zur gleichen Zeit ins Bett geht und aufsteht, hilft seiner inneren Uhr, abends zur Ruhe zu kommen und morgens munter zu werden. Planen Sie am Abend bewusst eine Übergangszeit ein. Schalten Sie in der letzten Stunde vor dem Zubettgehen einen Gang zurück: weniger Bildschirm, weniger Arbeit, dafür ein Buch, ruhige Musik oder ein kurzer Spaziergang. So signalisieren Sie Ihrem Körper, dass der Tag zu Ende geht.

3. Die richtige Raumtemperatur
Zum Einschlafen sinkt die Körpertemperatur leicht ab. Ein kühles Schlafzimmer unterstützt diesen Vorgang. Als angenehm gelten etwa 16 bis 18 Grad. Lüften Sie vor dem Zubettgehen kräftig und sorgen Sie auch tagsüber für frische Luft. Auch das Bettklima zählt: Atmungsaktive Matratzen, Bettwaren und Bettwäsche leiten Feuchtigkeit ab und verhindern, dass Sie nachts schwitzen oder frieren.

4. Die Einrichtung des Schlafzimmers
Ihr Schlafzimmer sollte vor allem ein Ort der Ruhe sein. Gedeckte, warme Farben, wenig Technik und ein aufgeräumter Raum helfen beim Abschalten. Fernseher, Laptop und Arbeitsplatz gehören möglichst nicht ins Schlafzimmer. Sorgen Sie für gute Abdunklung, denn Dunkelheit fördert die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Das wichtigste Möbelstück ist natürlich das Bett: Matratze, Unterfederung und Kopfkissen sollten zu Ihrem Körper und Ihrer Schlafposition passen.

5. Essen und Trinken
Ein schwerer Magen verträgt sich schlecht mit gutem Schlaf. Essen Sie abends leicht und möglichst drei bis vier Stunden vor dem Zubettgehen. Auch Kaffee, schwarzer Tee und Alkohol wirken sich aus. Koffein hält viele Stunden wach, und Alkohol macht zwar müde, stört aber die Tiefschlafphasen. Wer vor dem Schlafengehen noch Durst hat, greift besser zu einem Kräutertee oder einem Glas Wasser, in kleinen Mengen, damit der nächtliche Gang ins Bad ausbleibt.

6. Sport
Regelmäßige Bewegung fördert einen tiefen und erholsamen Schlaf. Besonders gut tut Bewegung an der frischen Luft, denn Tageslicht stabilisiert den Schlaf-Wach-Rhythmus. Intensiven Sport legen Sie am besten auf den Vormittag oder frühen Abend. Kurz vor dem Schlafengehen fahren Kreislauf und Körpertemperatur noch hoch, was das Einschlafen erschweren kann. Für den späten Abend eignen sich sanfte Dehnübungen oder ein ruhiger Spaziergang.

7. Störfaktoren eliminieren
Oft sind es Kleinigkeiten, die uns den Schlaf rauben: das leuchtende Standby-Licht, das Smartphone neben dem Kopfkissen, eine durchgelegene Matratze oder ein Lattenrost, der nicht mehr richtig nachgibt. Schauen Sie sich Ihr Schlafumfeld einmal kritisch an. Schalten Sie Geräte aus oder aus dem Raum. Prüfen Sie außerdem, in welchem Zustand Ihre Matratze ist. Morgendliche Verspannungen oder Rückenschmerzen sind häufig ein Zeichen dafür, dass das Bett nicht mehr zu Ihnen passt. Wir kommen gern zu Ihnen und sehen uns Ihr Schlafsystem unverbindlich an.

8. Rücken- und/oder Seitenlage
Ob Sie auf dem Rücken oder auf der Seite schlafen, bestimmt, welche Matratze und welches Kissen für Sie ideal sind. In Rückenlage soll die Wirbelsäule ihre natürliche S-Form behalten. Das Becken darf leicht einsinken, die Schultern und der Kopf werden gut gestützt. In Seitenlage muss die Matratze Schulter und Hüfte tief genug einsinken lassen, damit die Wirbelsäule gerade bleibt. Das Kopfkissen gleicht den Abstand zwischen Schulter und Kopf aus. Die Liegeposition wechselt im Schlaf mehrfach, deshalb sollte ein Bett für beide Lagen geeignet sein. Wir beraten Sie gern und finden mit Ihnen das passende System.

9. Die Nacht
Ein gesunder Schlaf verläuft in mehreren Zyklen mit Leichtschlaf, Tiefschlaf und Traumphasen. Kurzes Aufwachen in der Nacht ist völlig normal. Bleiben Sie dann ruhig, schauen Sie nicht auf die Uhr und greifen Sie nicht zum Smartphone. Wer nicht wieder einschläft, steht besser kurz auf, liest etwas bei gedämpftem Licht und legt sich erst wieder hin, wenn die Müdigkeit zurückkehrt. So bleibt das Bett mit Schlaf verbunden und nicht mit Grübeln.

10. Das Aufstehen
Ein guter Start in den Tag beginnt schon im Bett. Strecken und räkeln Sie sich nach dem Aufwachen, setzen Sie sich zunächst ein paar Augenblicke auf die Bettkante und stehen Sie dann in Ruhe auf. Das schont den Kreislauf und den Rücken. Frisches Licht, ein Glas Wasser und etwas Bewegung bringen den Körper in Schwung. Und wenn Sie trotz ausreichend Schlaf regelmäßig müde und zerschlagen aufwachen, lohnt ein Blick auf Ihr Bett.
Endlich wieder gesund schlafen
Guter Schlaf ist kein Zufall, sondern das Ergebnis vieler kleiner Entscheidungen. Wenn Sie wissen möchten, ob Ihr Bett noch zu Ihnen passt, helfen wir Ihnen gern weiter. Das Bettenhaus Relaxpro® bietet Ihnen aus über 25 Jahren Erfahrung eine persönliche Beratung und auf Wunsch eine kostenlose Schlafanalyse bei Ihnen zu Hause. Rufen Sie uns an unter 09331 / 98 41 26 oder besuchen Sie uns in Ochsenfurt, Marktbreiter Str. 54c.
